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	<description>Nachhaltiges, Politisches, Fotographisches, Kulinarisches, Technisches und manchmal auch Privates</description>
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		<title>Eine Danksagung</title>
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		<pubDate>Sun, 12 Feb 2012 10:07:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schreiblockade</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Man kann es drehen und wenden wie man will. Manch einer wird es nicht verstehen, viele werden mit mir übereinstimmen und zunicken, für andere wird es unnötig erscheinen &#8211; weil es doch schon selbstverständlich ist. Aber aus gegebenen Anlass hier meine Danksagung an Twitter, an Facebook und an Apple. Ich wäre vermutlich nicht der selbe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Man kann es drehen und wenden wie man will. Manch einer wird es nicht verstehen, viele werden mit mir übereinstimmen und zunicken, für andere wird es unnötig erscheinen &#8211; weil es doch schon selbstverständlich ist. Aber aus gegebenen Anlass hier meine Danksagung an Twitter, an Facebook und an Apple. <span id="more-131"></span></p>
<p>Ich wäre vermutlich nicht der selbe Mensch geworden, wenn es diese drei Unternehmen nicht gäbe. Ob ich ein besserer oder schlechterer Mensch geworden wäre, dürfen Philosphen entscheiden. Ich, für meinen Teil, bin aktuell sehr glücklich, dass ich der bin, der ich bin.</p>
<p><a href="http://www.gruene-bielefeld.de/gruenaktiv/mein-weg-ins-gruene/61-dominic-hallau">Ohne Twitter wäre ich wohl nie in die Politik eingestiegen</a>, weil mir Politiker immer noch unnahbar erscheinen würden. Ich hätte viele Menschen nicht kennen gelernt, die nun einen festen Platz in meinem Herzen haben, weil es keinen BiBloStaTi geben würde. </p>
<p>Ich würde im Mai nicht in eine traumhaft schöne Wohnung im Bielefelder Westen ziehen, wenn ich nicht Facebook gehabt hätte, wo ich nach solch einer hätte fragen können. Ich würde nicht die Menschen kennen, die mir meine neue Wohnung unter unglaublich freundschaftlichen Umständen vermieten. </p>
<p>Und weil <a href="http://airsign.myblog.de/airsign/art/8560135/Warum-ich-mir-nie-ein-Apple-Produkt-kaufen-wurde">an anderer Stelle</a> auch mal gerne gegen Apple geschreiben wird: Ohne iPhone oder iPad würde ich Twitter und Facebook nicht im dem Umfang nutzen (können), wie ich es nun kann. Für mich ist Apple das richtige Werkzeug für Twitter und Facebook.</p>
<p>Danke schön.</p>
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		<title>Entschuldigung, Entschleunigung</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Feb 2012 12:51:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schreiblockade</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich habe gerade festgestellt, dass ich zuviel habe. Und hiermit meine ich nicht das übliche Problem einer Überflussgesellschaft, sondern schlicht, dass ich zu viel Zeit brauche um mit einem 24h-Tag aus zu kommen. Im Grunde habe ich also beides: Zuviel und zuwenig. Die Arbeit verlangt aktuell zahlreiche Überstunden, es gibt viele grüne Geschichten abzuarbeiten und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe gerade festgestellt, dass ich zuviel habe. Und hiermit meine ich nicht das übliche Problem einer Überflussgesellschaft, sondern schlicht, dass ich zu viel Zeit brauche um mit einem 24h-Tag aus zu kommen. Im Grunde habe ich also beides: Zuviel und zuwenig.</p>
<p>Die Arbeit verlangt aktuell zahlreiche Überstunden, es gibt viele grüne Geschichten abzuarbeiten und zwei neue grüne Steine wurden ins Rollen gebracht. Ich lechze nach Zeit mit meinem Freund. Meine Eltern können immer noch nicht ohne mich. In diesem Jahr ist schon viel (Tolles) passiert, was geregelt werden musste.<span id="more-126"></span></p>
<p>Was aktuell auf der Strecke bleibt, bin ich. Meine Pläne, mich als Fotograph endlich nebenberuflich einzurichten, sind noch keinen Schritt voran gekommen. Dies ist erst der zweite Eintrag in meinem Blog dieses Jahr, dabei habe ich Inhalt für mindestens 6 Beiträge. Ich war erst zweimal in diesem Jahr laufen, einmal 5km und einmal 6,5km. Meine Lieder sind immer noch Notizen, das aktuelle Buch kommt nicht zu einem Ende. Ich koche nur so nebenher und habe noch nicht ein neues Rezept dieses Jahr ausprobiert. Meine Wohnung ist ein Chaos.</p>
<p>Wenn ich dann mal Zeit für mich habe, merke ich, dass ich einfach nur müde bin. Antriebslos. Wenn ich mal zeitig aus dem Büro komme, muss ich kämpfen, kein schlechtes Gewissen zu haben.</p>
<p>Versteht mich nicht falsch. Ich mag meinen Job. Ich kann die bezahlten Überstunden auch gebrauchen. Ich bin total verliebt in meinen Freund. Ich liebe meine Grünen. Und ich brauche meine Eltern wie sie mich.</p>
<p>Aber ich muss mir Mittel zur Entschleunigung suchen. Ich muss mich sicher auch besser organisieren. Und ich muss akzeptieren, dass ich nicht alles schaffen kann.</p>
<p>Ich habe nur gerade keinen Schimmer, wie ich das anstellen soll.</p>
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		<title>Die schützende Hand</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Jan 2012 19:21:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schreiblockade</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[Neujahr 2012, irgendwann zwischen 4 und 5 Uhr morgens. Ich bin verdammt glücklich, denn in meiner rechten Hand liegt die meines Freundes. Wir kommen von einer schönen Silvertserfeier bei Freunden und könnten eigentlich die fast leeren Straßen Bielefelds genießen. Aber mein Puls geht nicht so ruhig, wie er eigentlich sollte, meine Augen verfolgen den Weg [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Neujahr 2012, irgendwann zwischen 4 und 5 Uhr morgens. Ich bin verdammt glücklich, denn in meiner rechten Hand liegt die meines Freundes. Wir kommen von einer schönen Silvertserfeier bei Freunden und könnten eigentlich die fast leeren Straßen Bielefelds genießen. Aber mein Puls geht nicht so ruhig, wie er eigentlich sollte, meine Augen verfolgen den Weg vor uns, beobachten jede Hausecke und blicken auch mal hektisch zurück. Wir sind eben doch nicht so alleine, der Westen und die Innenstadt spucken weitere Heimgänger wie uns aus den Häusern und Diskotheken. Und jeder, der mein Gesichtsfeld betritt, wird ad hoc in eine Schublade gepackt: Gefahr oder nicht.<br />
<span id="more-123"></span><br />
Ich hab genug Geschichten gehört, von verliebten schwulen Pärchen, die die falsche Straße benutzen und zusammen geschlagen wurden. Ich erinnere mich an einen (leider nicht mehr online zu lesenden) Blogbeitrag von <a href="http://henningbulka.com">Henning</a>, der in Dortmund ebenfalls das Vabanquespiel zwischen offener Zärtlichkeit und Sicherheit spielen musste. Und das Kopfkino spielt Filme ab, in denen ich nicht in der Lage bin, das zu schützen, was mir gerade sehr lieb und teuer ist. </p>
<p>Ich habe bisher Glück gehabt, ausser einem älteren Herren, der mal an die Scheibe eines RE klopfte, als ich meinen damaligen Freund am Bahnhof zur Begrüßung küsste, habe ich keine Homophobie erlebt. Aber die Angst läuft wohl noch eine ganze Zeit mit mir mit und da tut es gut, dass mein Freund stark genug ist, mir weiterhin die Hand zu halten und klug genug, im richtigen Moment loszulassen &#8211; solange es denn sein muss. Denn auch wenn ich guter Dinge bin, dass &#8220;wir&#8221; bald im Gesetz keine Diskriminierung mehr ertragen müssen, bis ich durch die Strassen gehe und keine Angst mehr habe, wird es wohl länger dauern.</p>
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		<title>Tickets 2011</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Jan 2012 21:10:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schreiblockade</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Festival]]></category>
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		<category><![CDATA[Musical]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
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		<description><![CDATA[14 Tickets sind im letzten Jahr zur Sammlung hinzugekommen. Davon sind 11 Karten für Konzerte gewesen, sowie ein Festival-Ticket, eine Musical-Karte und eine Eintrittskarte für eine Fernsehsendung. In 2012 werde ich hoffentlich ähnlich viel schaffen (und auch direkt verbloggen), hier folgt also nun die Zusammenfassung aus 2011: Philipp Poisel Es war richtig, »meinen« Philipp als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>14 Tickets sind im letzten Jahr zur Sammlung hinzugekommen. Davon sind 11 Karten für Konzerte gewesen, sowie ein Festival-Ticket, eine Musical-Karte und eine Eintrittskarte für eine Fernsehsendung. In 2012 werde ich hoffentlich ähnlich viel schaffen (und auch direkt verbloggen), hier folgt also nun die Zusammenfassung aus 2011:<span id="more-118"></span><strong></strong></p>
<p><strong>Philipp Poisel<br />
</strong>Es war richtig, »meinen« Philipp als Abschluß für dieses besondere Wochenende im Januar auszuwählen. Einerseits hat er mich natürlich wieder total begeistert, andererseits liebe ich ihn genug, dass er nun nicht negativ belastet ist, weil das Wochenende nun nichtmetrisch so besonders ist.</p>
<p><strong>David Hasselhoff</strong><br />
Ein Kindheitstraum ging in Erfüllung. Selten habe ich vor einem Konzert bessere Stimmung mit Sprechgesängen und Laola-Wellen erlebt. Und &#8211; albern oder nicht &#8211; bei »Looking for freedom« war ich voll dabei. Ebenso bei »Hey, wir woll&#8217;n die Eisbären seh&#8217;n« und »YMCA« (David hatte da irgendwie die falschen Lyrics). Mir hat&#8217;s Spaß gemacht und ein Bild mit K.I.T.T. sprang auch noch raus.</p>
<p><strong>Ludivico Einaudi</strong><br />
Ich war ja noch nie auf einem klassichem Konzert. Die Eröffnungskonzerte der Games Convention in der Leipziger Philharmonie waren bisher meine engste Berührung mit klassischer Musik. Ludivico Einaudi war auf jeden Fall ein guter Einstieg. Sehr tolle Pianomusik, seit dem Abend bin ich mir sicher, dass ich das alte Klavier aus dem Keller meiner Eltern irgendwann mal in meine Wohnung schaffen muss.</p>
<p><strong>James Blunt</strong><br />
Ich frag mich ja, warum James Blunt seine Songs nicht so aufnimmt, wie er sie live spielt. Dort ist er deutlich rockiger und meines Erachtens aus besser. Dazu noch ohne Berührungsängste zum Publikum, er unterhält sich mit uns und läuft zu Konzertbeginn erst mal von hinten nach vorne durch den Innenraum.</p>
<p><strong>Zimmer Frei</strong><br />
Manchmal hat man ja echt Glück. Da ist man bei der Aufzeichnung seiner Lieblingssendung und dann ist kein Moderator einer Dritte-Programm-Talkshow zu Gast sondern Karl Dall. Eine fantastische Sendung wurde es, es hat mir sehr viel Spaß gemacht, live dabei gewesen zu sein.</p>
<p><strong>Hurricane Festival</strong><br />
Nach 2005 mein zweites Hurricane Festival mit einer tollen Truppe, schlechtem Wetter, Komplimente für meinen Grill, abendliche Gitarrenrunden und unvergesslichen Auftritte von Clueso, Icubus, Flogging Molly, Iré Revolté, Suede und The Wombats.</p>
<p><strong>Take That</strong><br />
Das teuerste, aber dafür auch das gewaltigste Konzert des Jahres. Wenn man zum besten Konzertshow-Choreographen geht, einen dicken Sack Geld auf den Tisch legt und sagt »Mach! Wenn Du mehr brauchst, sag Bescheid.« dann bekommt man wohl das Konzert der Progress Tour von Take That. Das konnte alles, das war perfekt inszeniert. Und ein weiterer Jugendtraum wurde erfüllt.</p>
<p><strong>Pohlmann</strong><br />
Ein ziemlich besonderes Konzert, denn nicht nur Phlmann in seiner Heimat im Road House in Wiedenbrück zu sehen (so nah, ich hätte ihm in die Gitarre greifen können) war ein Erlebnis. Es war auch das letzte Mal, dass ich ein Konzert so erlebte.</p>
<p><strong>Clueso</strong><br />
Es gibt Lieder von ihm, die bedeuten mir sehr viel, weil sie Sehnsüchte von mir ausdrücken, wie ich es selbst wünschte zu können. Aber ich war anders an diesem Abend und sah Clueso, wie ich ihn die zwei Male davor nicht gesehen habe. Er hatte trotzdem Lieder für mich, die ich an diesem Abend gerne gehört habe. Ich bin seitdem entgültig in ihn verliebt.</p>
<p><strong>LaBrassBanda</strong><br />
Ich habe wenig von den Texten verstanden, ich würde mir wohl nie eine CD von ihnen kaufen, aber ein Konzert von LaBrassBanda würde ich jederzeit wieder besuchen. Ich konnte gar nicht anders, als mir alle Last von der Seele zu tanzen, ich hatte keine Chance, nicht nicht zu bewegen. Andere im Saal konnten das offensichtlich, man hätte sofort den Puls überprüfen müssen.</p>
<p><strong>Katzenjammer</strong><br />
Das musikalisch beeindruckenste Konzert des Jahres. Ich bin ja glücklich über meine Handvoll Akkorde, die ich auf der Gitarre kann und die vier Mädels spielen zusammen über 20 Instrumente, jeder kann irgendwie alles spielen &#8211; auch gleichzeitig &#8211; und können dazu noch fantastsich singen. Katzenjammer ist in jedem Fall ein Muss geworden, so oft es geht!</p>
<p><strong>Cats</strong><br />
Meine Erinnerungen an meinen Cats-Besuch 1989 in Hamburg sind doch etwas verblasst, um so lieber habe ich mir DAS Musical angesehen, als in Bielefeld residierte. Anscheinend hatte ich als Kind nicht die Augen fur die Akrobatik und die körperliche Höchstleistung, die die Tänzer dort neben dem Gesang vollbringen. Überaus beeindruckend und vermutlich werde ich mir Cats nicht zum letzten Mal angesehen haben.</p>
<p><strong>Coldplay</strong><br />
Ein Konzert wo Emotion und Adrenalin um die Vorherrschaft in meinem Körper um die Vorherrschaft kämpften. Ich werde nie dieses Gefühl vergessen, als Coldplay mit dem ersten Gitarrenschlag die 16.500 Armbänder in der Halle zum Leuchten und Pulsieren brachte. Der Wahnsinn. So wie das ganze Konzert. Coldplay muss auch jederzeit wieder möglich sein.</p>
<p><strong>Die Ärzte XY</strong><br />
Der schönste Männerabend wo geht. Eine ganz tolle Playlist mit gefühlt 60% Titeln vor 1995, ungqlaublich witziger Moderation von Farin und Bela, einer Rülps-Laola und dem neuen, kommenden Hit »F&#8230; Und Bier«. Mein bestes Ärzte-Konzert bisher. Ich freue mich aber auf den Sommer in Berlin.</p>
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		<title>10000</title>
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		<pubDate>Sun, 23 Oct 2011 20:41:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schreiblockade</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es dauerte ganze 809 Tage und brauchte viele Fahrten von Bielefeld, Sennestadt, Isselhorst und Gütersloh nach Verl (und zurück). Es begleitete mich Radtouren durch Bielefeld, Herford, Köln, Bonn und Düsseldorf, viele Kilometer an der Nordsee &#8211; mit und gegen den Wind. Es musste teilweise abenteuerliche Lasten schleppen und diverse Einkäufe erledigen. Nur fünf mal hat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es dauerte ganze 809 Tage und brauchte viele Fahrten von Bielefeld, Sennestadt, Isselhorst und Gütersloh nach Verl (und zurück). Es begleitete mich Radtouren durch Bielefeld, Herford, Köln, Bonn und Düsseldorf, viele Kilometer an der Nordsee &#8211; mit und gegen den Wind. Es musste teilweise abenteuerliche Lasten schleppen und diverse Einkäufe erledigen. Nur fünf mal hat es geschwächelt und war platt. Eine neue Kette, ein neues Gepäckträgersystem und eine neue Sattelstütze waren fällig. Seit kurzem fühlt es sich noch mal neu und besser an mit neuen Pedalen, Griffen und einem Kernledersattel. Manchen Kilometer wurde es auch in Sennebahn, Regionalexpress und IC mitgenommen. Seine Akkukraft ist aber immer noch fast wie am ersten Tag und ich freue mich auf weitere 10.000km, denn die ersten 10.000liegen seit dem 14.10.2011 hinter mir und meinem <a title="offizielle Homepage von flyer" href="http://flyer.ch/topic10689.html">Pedelec</a>. Sie waren wunderschön. Wir können nun auf die Nachkommastelle verzichten.</p>
<p><span id="more-102"></span><iframe src="http://www.youtube.com/embed/ryHA_Od7Bns" frameborder="0" width="620" height="348"></iframe></p>
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		<title>fairtradebar</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Oct 2011 21:17:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schreiblockade</dc:creator>
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		<category><![CDATA[bio]]></category>
		<category><![CDATA[fair trade]]></category>
		<category><![CDATA[Kleidung]]></category>
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		<description><![CDATA[Auf den Online-Shop fairtradebar bin ich bei der Suche nach Sneaker-Socken in Bio-Qualität gestoßen, woran man erkennen kann, dass dieser Artikel eigentlich viel, viel früher veröffentlicht werden sollte. Auch wenn das Wetter draußen mittlerweile mehr in Richtung Wintersocke geht, soll sich die Veröffentlichung nicht noch bis zum nächsten Sommer hinziehen. Natürlich fand nicht ich, sondern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf den Online-Shop <a title="Online-Shop von fairtradebar" href="http://fairtradebar.de">fairtradebar</a> bin ich bei der Suche nach Sneaker-Socken in Bio-Qualität gestoßen, woran man erkennen kann, dass dieser Artikel eigentlich viel, viel früher veröffentlicht werden sollte. Auch wenn das Wetter draußen mittlerweile mehr in Richtung Wintersocke geht, soll sich die Veröffentlichung nicht noch bis zum nächsten Sommer hinziehen.<span id="more-93"></span></p>
<p><img class="size-full wp-image-94 alignnone" title="fairtradebarlogo" src="http://schreiblockade.de/wp-content/upload/2011/10/fairtradebarlogo.png" alt="" width="250" height="140" /></p>
<p>Natürlich fand nicht ich, sondern Google den Online-Shop und führte mich auf die <a title="Produktphilosophie" href="http://www.fairtradebar.com/fairtradebar-philosophie.php">Firmen-Philosophie-Seite</a> von fairtradebar, denn dort werden Sneaker erwähnt. Leider finden sich im Shop dann keine Sneaker-Socken, aber das schicke Design des Shops ließ mich dann doch noch verweilen und durch das Angebot klicken. Damals bestand das Angebot &#8220;nur&#8221; aus Socken, Shirts, Unterwäsche, Handtüchern und Bademänteln &#8211; der Laden scheint also seitdem eine positive Entwicklung zu nehmen. Alle angebotenen Artikel werden dem Firmennamen gerecht und unter fairen Bedingungen hergestellt. Shirts und Socken können sogar im Abo bezogen werden, wobei es ab der zweiten Lieferung ein wenig günstiger wird.</p>
<p>Nichts desto trotz war ich ja auf der Suche nach Sneaker-Socken, also schicke ich eine Mail an den Geschäftsinhaber Vincenzo Lo Cicero, die er mir zügig und freundlich beantwortete:</p>
<blockquote><p>Ja, Sneaker sind in Planung. Auch möchten wir die Farbauswahl der aktuellen Artikel vergrössern. Für wann ist noch offen, da wir abwarten müssen wie unsere aktuellen Angebote in der Breite des Marktes angenommen werden. Bisher sind wir damit sehr zufrieden, doch ist unser Bekanntheitsgrad noch zu gering um uns stärker einzubringen.</p></blockquote>
<p>Schade, aber mittlerweile hatte ich mich ein bisschen in den Laden verliebt und so landete ein Socken-Abo (ich habe eine gefräßige Waschmaschine), Unterwäsche und zwei weiße Shirts im Einkaufwagen. Die Ware traf zügig ein und die Rechnung hatte noch Platz für einen kleinen, persönlichen Gruß von Vincenzo Lo Cicero. Ich steh&#8217; ja auf sowas. Leider kann man nur per Rechnung zahlen, PayPal und ein Lastschriftverfahren für die Abos wäre aus meiner Sicht wünschenswert &#8211; ich vergesse gerne mal eine Rechnung in meiner &#8220;Ablage&#8221;.</p>
<p>Die Qualität der Produkte ist klasse, die Shirts und die Unterhosen tragen sich sehr angenehm, der Stoff ist schön weich und passt sich gut an. Den Socken merkt man an, dass sie hand-made sind und tatsächlich &#8211; wie auf der Seite erwähnt &#8211; frei von Druckstellen sind. Auch nach mehreren Wäschen haben die Produkte nichts von ihrem Charme verloren.</p>
<p>Ich werde fairtradebar in jedem Fall im Auge behalten und hoffe fest auf einen Sommer in fair trade Sneaker Socken.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Wie ich die Ortungsfunktion lieben lernte</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Sep 2011 14:44:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schreiblockade</dc:creator>
				<category><![CDATA[privates]]></category>
		<category><![CDATA[GPS]]></category>
		<category><![CDATA[iPad]]></category>

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		<description><![CDATA[Kennt ihr diesen furchtbaren Moment, wenn etwas nicht an dem Ort ist, an dem ihr es vermutet? So ging es mir gestern Abend als ich &#8211; angekommen beim tollsten Mann &#8211; mein iPad aus der Tasche holen wollte, um ihm die grandiose Zeit App zu zeigen. Kein iPad da und mein Stimmung sofort im Bereich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kennt ihr diesen furchtbaren Moment, wenn etwas nicht an dem Ort ist, an dem ihr es vermutet? So ging es mir gestern Abend als ich &#8211; angekommen beim tollsten Mann &#8211; mein iPad aus der Tasche holen wollte, um ihm die grandiose <a href="http://video.zeit.de/video/1157750647001#autoplay" title="Götz Alzmann erklärt ganz wunderbar die neue Zeit iPad App">Zeit App</a> zu zeigen. Kein iPad da und mein Stimmung sofort im Bereich &#8220;Panik&#8221;. Es ist ja nicht so, dass es gerade einmal 3 Monate her ist, dass mein Portemonnaie spurlos verschwunden ist. Und nun sollte meinen so jungen iPad das gleiche Schicksal ereilen?<br />
<span id="more-87"></span></p>
<p>Der tollste Mann hatte dann aber die rettende Idee, die Ortungsfunktion zu nutzen. Gesagt, getan und schon präsentierte mir Google, dass es im Betriebsbahnhof nahe des Hansaring Köln lag. Ich musste es also im IC liegen gelassen haben. Vollidiot. Auf dem Weg zum Bahnhof folgten dann zahlreiche Telefonate, angefangen vom Kölner Hauptbahnhof, die mich an die Fundstelle weitergaben von wo aus ich die Nummer des Stellwerks Köln bekam und einen Suchauftrag abgab. Kurz vor dem Betriebsbahnhof dann ein Rückruf: </p>
<blockquote><p>»Wir haben kein iPad finden können.«<br />
»Das muss aber dort sein, ich kann das technisch Orten und es sagt mir klipp und klar, dass es vor Sekunden im Betriebsbahnhof geortet wurde.«</p></blockquote>
<p>Darauf hin telefonierte der Mitarbeiter nochmals mit einer Person und wenige Sekunden später dann die erlösende Antwort. </p>
<blockquote><p>»iPad gefunden, sie können es sich beim Pförtner abholen.«</p></blockquote>
<p>Dort standen wir dann schon bereit als mein iPad gebracht wurde. Nach einem absurd verwirrendem Telefonierspiel, in dem ich dann nochmals das Stellwerk anrufen musste, mein iPhone an den Pförtner weitergab und dieser dann erst noch meinen Personalausweis haben wollte und sich dann doch nichts notierte, konnte ich dann mein iPad endlich wieder in Empfang nehmen. </p>
<p>Ich bin ja ein datenschutzkritischer Mensch, aber gestern Abend war ich sehr froh, dass ich mein iPad technisch Orten konnte. Jetzt brauche ich nur noch eine Lösung für das Portemonnaie.</p>
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		<title>Back to the start</title>
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		<pubDate>Wed, 31 Aug 2011 21:57:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schreiblockade</dc:creator>
				<category><![CDATA[nachhaltiges]]></category>
		<category><![CDATA[Fleisch]]></category>
		<category><![CDATA[Tierhaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Youtube]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein ganz toller Stop-Motion-Film zeigt die Veränderung einer Farm in einen Industriehof &#8211; so wie es wohl viele Farmen erlebt haben. Dazu läuft im Hintergrund ein sehr schönes Cover von Coldplays &#8220;The Scientist&#8221;, dessen Erwerbspreis im iTunes Store zu 100% an die im Film beworbene Chipotle Cultivate Foundation geht. Sehenswert. In meinem Fall auch kaufenswert. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein ganz toller Stop-Motion-Film zeigt die Veränderung einer Farm in einen Industriehof &#8211; so wie es wohl viele Farmen erlebt haben. Dazu läuft im Hintergrund ein sehr schönes Cover von Coldplays &#8220;The Scientist&#8221;, dessen Erwerbspreis im <a href="http://itunes.apple.com/de/album/the-scientist-single/id458479961?uo=4" target="itunes_store">iTunes Store</a> zu 100% an die im Film beworbene <a href="http://cultivatefoundation.org/" title="The Cultivate Foundation">Chipotle Cultivate Foundation</a> geht.</p>
<p><iframe class="youtube-player" type="text/html" width="620" height="348" src="http://www.youtube.com/embed/aMfSGt6rHos" frameborder="0"></iframe><br />
Sehenswert. In meinem Fall auch kaufenswert. Auf jeden Fall ist es aber wert, mal wieder über das Thema Nutztierhaltung nachzudenken. </p>
]]></content:encoded>
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		<title>Stammplatz</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Aug 2011 17:15:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schreiblockade</dc:creator>
				<category><![CDATA[privates]]></category>
		<category><![CDATA[Loriot]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitgeschehen]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Jahr 2000 waren meine Eltern in Bad Kohlgrub in einem Restaurant oder Hotel. Sie wurden höflich vom Kellner gefragt, ob sie den Tisch, den sie sich ausgesucht hatten frei machen könnten, da ein Stammgast sich angekündigt hatte, der immer an diesem Tisch zu sitzen pflege. Natürlich folgten meine Eltern der Bitte, auch wenn mein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Jahr 2000 waren meine Eltern in Bad Kohlgrub in einem Restaurant oder Hotel. Sie wurden höflich vom Kellner gefragt, ob sie den Tisch, den sie sich ausgesucht hatten frei machen könnten, da ein Stammgast sich angekündigt hatte, der immer an diesem Tisch zu sitzen pflege. Natürlich folgten meine Eltern der Bitte, auch wenn mein Vater sehr gespannt war, wer dieser &#8220;Lackaffe&#8221; denn sei.</p>
<p>Der Lackaffe ist nun in der Nacht von Montag auf Dienstag sanft entschlafen, nachdem er uns alle über Jahrzehnte hinweg mehrfach zum Lachen gebracht. Obwohl ich damals nicht das Glück hatte, dabei zu sein und meinen Platz für ihn frei zu machen, bin ich sehr traurig, dass er nun von uns gegangen ist &#8211; auch wenn man mit 87 Jahren allemal das Recht dazu hat. Mein Vater, sein größter Fan in unserer Familie, hat ihm auf jeden Fall sehr gerne &#8220;seinen&#8221; Tisch überlassen und fragt sich heute wohl wieder, ob er sich nicht hätte trauen sollen und ihn anzusprechen.</p>
<p>Ob es <a href="http://youtu.be/pi58W9yWxpc">Nudeln</a> oder <a title="Loriot - Der Kosakenzipfel" href="http://youtu.be/DrOOvuXvn7Q">Kosakenzipfel</a> gab, weiß er aber nicht mehr.</p>
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		<title>Fifteen &#8211; Mein erstes Mal</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Aug 2011 23:22:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schreiblockade</dc:creator>
				<category><![CDATA[kulinarisches]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>
		<category><![CDATA[Jamie Oliver]]></category>
		<category><![CDATA[Restaurant]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich gebe unumwunden zu, dass ein Besuch in den Restaurants meines geschätzten Herrn Jamie Oliver für mich DER Grund ist, England zu besuchen. Und obwohl ich mein erstes Jamie-Oliver-Kochbuch schon seit Anfang des Jahrtausends mein Eigen nenne, habe ich es tatsächlich jetzt erstmalig geschafft, die beeindruckende Stadt London zu besuchen und dort Jamies erstem Restaurant [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich gebe unumwunden zu, dass ein Besuch in den Restaurants meines geschätzten Herrn <a title="Jamies Homepage" href="http://jamieoliver.com">Jamie Oliver</a> für mich DER Grund ist, England zu besuchen. Und obwohl ich mein erstes Jamie-Oliver-Kochbuch schon seit Anfang des Jahrtausends mein Eigen nenne, habe ich es tatsächlich jetzt erstmalig geschafft, die beeindruckende Stadt London zu besuchen und dort Jamies erstem Restaurant <a title="Die Homepage des Fifteen London" href="http://www.jamieoliver.com/fifteen-london/">Fifteen</a> einen Besuch abzustatten.</p>
<p>Nachdem wir also zu unserem online reserviertem Tisch gebracht wurden (wo ich mal wieder feststellen muss, dass mein Nachname sich nur bedingt für den angelsächsischen Raum eignet), erschien sofort &#8220;unser&#8221; Kellner, begrüßte uns freundlich und händigte uns die Karte aus. Nachdem wir mit dem Aufbau der übersichtlichen Karte (ein größer Zettel) vertraut und auf Änderungen in den Menüs aufmerksam gemacht wurden, ging es an die Auswahl. Dank iPhone und freiem WLAN waren Lücken im Sprachfundus kein Problem (&#8220;Es ist ein Fisch&#8221;).</p>
<p>Während meine Mitesser anscheinend nicht so hungrig waren, gab ich mir das volle Programm: Vier Gänge nebst zwei passenden Weinen.</p>
<p><span id="more-19"></span></p>
<h3>1.Gang<br />
Burrata (a googey mozzarella fom Puglia)<br />
with Italian peaches, secretts farm mixed leaves and glazed almonds</h3>
<p><a href="http://schreiblockade.de/wp-content/upload/2011/08/report_fifteen_blog_001.jpg" rel="lightbox"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-20" title="Burrata (a googey mozzarella fom Puglia) with Italian peaches, secretts farm mixed leaves and glazed almonds  " src="http://schreiblockade.de/wp-content/upload/2011/08/report_fifteen_blog_001-620x150.jpg" alt="Burrata (a googey mozzarella fom Puglia) with Italian peaches, secretts farm mixed leaves and glazed almonds  " width="620" height="150" /></a>Leider waren die Pfirsiche aus, also gab es eigentlich ganz profan Tomate-Mozzarella. Nur so hatte ich es noch nie gegessen, der Mozzarella war eindeutig der Star dieses Gerichts. Absolut cremig, wie man es von Büffelmozarella kennt, aber ohne im Geschmack zu sehr zu dominieren. Burana ist für mich seitdem DER Mozzarella schlechthin und muss doch sicher auch in Deutschland zu bekommen sein. Dazu gab es einen passenden Weißwein, den mir der Sommelier sehr freundlich und genau erklärte. Ich fand, er hatte mit allem Recht &#8211; auch wenn ich nichts behalten habe.</p>
<h3>2.Gang:<br />
Risotto bianco with sorrel, Caprino and chilli pangrattato</h3>
<p><a href="http://schreiblockade.de/wp-content/upload/2011/08/report_fifteen_blog_002.jpg" rel="lightbox"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-27" title="Risotto bianco with sorrel, Cprino and chilli pangrattato" src="http://schreiblockade.de/wp-content/upload/2011/08/report_fifteen_blog_002-620x150.jpg" alt="Risotto bianco with sorrel, Cprino and chilli pangrattato" width="620" height="150" /></a>Ich liebe Risotto und habe auch schon unzählige Varianten selbst gemacht. Aber ich habe noch nie in einem Restaurant Risotto bestellt, da ich immer hörte, ein Risotto solle man nur dort bestellen, wo man dem Koch vertraut. Wenn ich also nicht im Fifteen Risotto bestelle, dann bestelle ich es wohl nirgendwo.</p>
<p>Es war ein absoluter Hochgenuss und definitiv mein liebster Gang in diesem Menü. Gleichzeitig hat meine Kochseele sehr doll geweint, denn meine Risotto sind Lichtjahre von diesem Gericht entfernt gewesen, so dass ich sie im Nachhinein nur noch Reisgericht nennen möchte. Nach einem Teller meines Risotto bin ich pappsatt, dieses Risotto war wunderbar schlottzig und voll im Geschmack, aber es füllt nicht den Magen aus &#8211; obwohl die Portion sehr ordentlich war. Mein Ehrgeiz ist nun geweckt, diese fantastische Konsistenz will ich auch hinbekommen!</p>
<h3>3.Gang<br />
Braised shoulder of thirst farm lamb<br />
with stewed Italien peppers, capers, rocket and minnt salmoriglio</h3>
<p><a href="http://schreiblockade.de/wp-content/upload/2011/08/report_fifteen_blog_003.jpg" rel="lightbox"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-28" title="Braised shoulder of thirst farm lamb with stewed Italien peppers, capers, rocket and minnt salmoriglio" src="http://schreiblockade.de/wp-content/upload/2011/08/report_fifteen_blog_003-620x150.jpg" alt="Braised shoulder of thirst farm lamb with stewed Italien peppers, capers, rocket and minnt salmoriglio" width="620" height="150" /></a>Wiederum ein Gericht, dass sich anders präsentierte als auf der Karte (was aber, wie eingangs erwähnt auch gleich zu Beginn erwähnt wurde). War aber egal, denn es war verdammt lecker und auf den Punkt. Die vor dem Braten (im Ofen, nehme ich an) gelöste Haut war toll knusprig und das untergeschobene Salmoriglio aus Salbei und Minze (wir sind ja in England) hat das Fleisch wunderbar aromatisiert. Die Paprika war herrlich süß und etwas rauchig, genau so mag ich es. Den passenden Rotwein gab es natürlich dazu und eigentlich will ich nie mehr ohne Sommelier essen gehen.</p>
<h3>4.Gang<br />
Amedei chocolate tart with guava sorbet and passionfriut Sauce</h3>
<p><a href="http://schreiblockade.de/wp-content/upload/2011/08/report_fifteen_blog_004.jpg" rel="lightbox"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-29" title="Amedei chocolate tart with guava sorbet and passionfriut Sauce" src="http://schreiblockade.de/wp-content/upload/2011/08/report_fifteen_blog_004-620x150.jpg" alt="Amedei chocolate tart with guava sorbet and passionfriut Sauce" width="620" height="150" /></a> Wie man der Bildqualität entnehmen kann, war es spät geworden, aber Schokolade geht ja immer. Die Schokoladentorte habe ich selbst auch schon gemacht und auch hier kriegen die es im Fifteen irgendwie hin, dass man nach dem Genus dieses Schokotraums sich nicht seelenverwandt mit Stopfgänsen fühlt. Wahnsinnig gut. Auch das Eis passte ganz wunderbar &#8211; ich brauche doch bald mal das Eismaschinen-AddOn für die KitchenAid.</p>
<p>Nach diesen vier Gängen war ich zwar um gut 80 Pfund leichter (inkl. Trinkgeld und Spende für die <a title="Fifteen Foundation" href="http://www.fifteen.net/Pages/default.aspx">Fifteen Foundation</a>) aber auch so rundum glücklich, dagegen war der Preis lächerlich. Mein erstes Mal bei Jamie Oliver hat mich wahrlich nicht enttäuscht &#8211; auch wenn der Chef sich leider nicht hat blicken lassen (ich wusste aber schon vorher über Twitter, dass er in San Francisco weilt). Aber dafür war ja der tolle Mann an meiner Seite dabei, das wiegt dies locker wieder auf.</p>
<p><span style="color: #c0c0c0;"><strong>Anmerkung</strong>: Was Jamie Oliver angeht bin ich Fanboy durch und durch. Ich habe jedes Kochbuch, jede DVD und jede Menge Kochutensilien mit dem Namen dieses Engländers darauf. Mein Eindruck vom Fifteen ist sicherlich ein sehr rosaroter Eindruck. Allerdings hat es auch meinen Mitessern geschmeckt und wir haben alle brav aufgegessen. Dies nur zur Klarstellung.</span></p>
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