Tickets 2011
by schreiblockade on 1/01/201214 Tickets sind im letzten Jahr zur Sammlung hinzugekommen. Davon sind 11 Karten für Konzerte gewesen, sowie ein Festival-Ticket, eine Musical-Karte und eine Eintrittskarte für eine Fernsehsendung. In 2012 werde ich hoffentlich ähnlich viel schaffen (und auch direkt verbloggen), hier folgt also nun die Zusammenfassung aus 2011:
Philipp Poisel
Es war richtig, »meinen« Philipp als Abschluß für dieses besondere Wochenende im Januar auszuwählen. Einerseits hat er mich natürlich wieder total begeistert, andererseits liebe ich ihn genug, dass er nun nicht negativ belastet ist, weil das Wochenende nun nichtmetrisch so besonders ist.
David Hasselhoff
Ein Kindheitstraum ging in Erfüllung. Selten habe ich vor einem Konzert bessere Stimmung mit Sprechgesängen und Laola-Wellen erlebt. Und – albern oder nicht – bei »Looking for freedom« war ich voll dabei. Ebenso bei »Hey, wir woll’n die Eisbären seh’n« und »YMCA« (David hatte da irgendwie die falschen Lyrics). Mir hat’s Spaß gemacht und ein Bild mit K.I.T.T. sprang auch noch raus.
Ludivico Einaudi
Ich war ja noch nie auf einem klassichem Konzert. Die Eröffnungskonzerte der Games Convention in der Leipziger Philharmonie waren bisher meine engste Berührung mit klassischer Musik. Ludivico Einaudi war auf jeden Fall ein guter Einstieg. Sehr tolle Pianomusik, seit dem Abend bin ich mir sicher, dass ich das alte Klavier aus dem Keller meiner Eltern irgendwann mal in meine Wohnung schaffen muss.
James Blunt
Ich frag mich ja, warum James Blunt seine Songs nicht so aufnimmt, wie er sie live spielt. Dort ist er deutlich rockiger und meines Erachtens aus besser. Dazu noch ohne Berührungsängste zum Publikum, er unterhält sich mit uns und läuft zu Konzertbeginn erst mal von hinten nach vorne durch den Innenraum.
Zimmer Frei
Manchmal hat man ja echt Glück. Da ist man bei der Aufzeichnung seiner Lieblingssendung und dann ist kein Moderator einer Dritte-Programm-Talkshow zu Gast sondern Karl Dall. Eine fantastische Sendung wurde es, es hat mir sehr viel Spaß gemacht, live dabei gewesen zu sein.
Hurricane Festival
Nach 2005 mein zweites Hurricane Festival mit einer tollen Truppe, schlechtem Wetter, Komplimente für meinen Grill, abendliche Gitarrenrunden und unvergesslichen Auftritte von Clueso, Icubus, Flogging Molly, Iré Revolté, Suede und The Wombats.
Take That
Das teuerste, aber dafür auch das gewaltigste Konzert des Jahres. Wenn man zum besten Konzertshow-Choreographen geht, einen dicken Sack Geld auf den Tisch legt und sagt »Mach! Wenn Du mehr brauchst, sag Bescheid.« dann bekommt man wohl das Konzert der Progress Tour von Take That. Das konnte alles, das war perfekt inszeniert. Und ein weiterer Jugendtraum wurde erfüllt.
Pohlmann
Ein ziemlich besonderes Konzert, denn nicht nur Phlmann in seiner Heimat im Road House in Wiedenbrück zu sehen (so nah, ich hätte ihm in die Gitarre greifen können) war ein Erlebnis. Es war auch das letzte Mal, dass ich ein Konzert so erlebte.
Clueso
Es gibt Lieder von ihm, die bedeuten mir sehr viel, weil sie Sehnsüchte von mir ausdrücken, wie ich es selbst wünschte zu können. Aber ich war anders an diesem Abend und sah Clueso, wie ich ihn die zwei Male davor nicht gesehen habe. Er hatte trotzdem Lieder für mich, die ich an diesem Abend gerne gehört habe. Ich bin seitdem entgültig in ihn verliebt.
LaBrassBanda
Ich habe wenig von den Texten verstanden, ich würde mir wohl nie eine CD von ihnen kaufen, aber ein Konzert von LaBrassBanda würde ich jederzeit wieder besuchen. Ich konnte gar nicht anders, als mir alle Last von der Seele zu tanzen, ich hatte keine Chance, nicht nicht zu bewegen. Andere im Saal konnten das offensichtlich, man hätte sofort den Puls überprüfen müssen.
Katzenjammer
Das musikalisch beeindruckenste Konzert des Jahres. Ich bin ja glücklich über meine Handvoll Akkorde, die ich auf der Gitarre kann und die vier Mädels spielen zusammen über 20 Instrumente, jeder kann irgendwie alles spielen – auch gleichzeitig – und können dazu noch fantastsich singen. Katzenjammer ist in jedem Fall ein Muss geworden, so oft es geht!
Cats
Meine Erinnerungen an meinen Cats-Besuch 1989 in Hamburg sind doch etwas verblasst, um so lieber habe ich mir DAS Musical angesehen, als in Bielefeld residierte. Anscheinend hatte ich als Kind nicht die Augen fur die Akrobatik und die körperliche Höchstleistung, die die Tänzer dort neben dem Gesang vollbringen. Überaus beeindruckend und vermutlich werde ich mir Cats nicht zum letzten Mal angesehen haben.
Coldplay
Ein Konzert wo Emotion und Adrenalin um die Vorherrschaft in meinem Körper um die Vorherrschaft kämpften. Ich werde nie dieses Gefühl vergessen, als Coldplay mit dem ersten Gitarrenschlag die 16.500 Armbänder in der Halle zum Leuchten und Pulsieren brachte. Der Wahnsinn. So wie das ganze Konzert. Coldplay muss auch jederzeit wieder möglich sein.
Die Ärzte XY
Der schönste Männerabend wo geht. Eine ganz tolle Playlist mit gefühlt 60% Titeln vor 1995, ungqlaublich witziger Moderation von Farin und Bela, einer Rülps-Laola und dem neuen, kommenden Hit »F… Und Bier«. Mein bestes Ärzte-Konzert bisher. Ich freue mich aber auf den Sommer in Berlin.
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